1. Wie fühlst du dich heute – mit nur einem Wort?

Gut.

2. Du bist erst ein paar Wochen bei hempfprigge*. Warum hast du dich für die Agentur entschieden?

Ich arbeite bereits seit 2001 mit den beiden Gründern Andreas Hempf und Lars Prigge sehr erfolgreich zusammen. Wenn man so lange miteinander auf unterschiedlichen Projekten arbeitet, lernt man sich beruflich und menschlich schon sehr gut kennen. Meine Entscheidung für hempfprigge* ist also schon vor 17 Jahren gefallen.

3. Was machst du da genau?

Die Bereiche Strategie, Content und Unternehmenskommunikation liegen in meinem Verantwortungsbereich.

4. Wie sieht für dich ein perfekter Agenturtag aus?

Jeden Tag anders und damit nie langweilig.

5. Wie ist deine persönliche Interpretation von „Agentur für Wahre Kommunikation“?

Wir machen Kommunikation, um Produkte zu verkaufen, indem wir Menschen durch unsere Ansprache begeistern und überzeugen. Sei es durch ein Plakat, durch Promoter am PoS oder durch einen Film auf Facebook. Egal wo und wie - die Menschen, an die wir uns richten, merken sofort, ob man sich wirklich und wahrhaftig für sie und ihre Lebenssituation interessiert oder ob man ihnen nur etwas andrehen will.

Wahre Kommunikation ist für mich das wahre ganzheitliche Interesse am Menschen und ein respektvoller Umgang mit ihm. Sie ist essentielle Basis für zeitgemäße Kundenbeziehungen auf Augenhöhe und damit Grundlage des kommunikativen Erfolges durch Verstehen und des Verstehen-Wollens. Sie sorgt im Endergebnis dafür, ob man „nur“ Werbung macht oder etwas, das die Menschen interessiert. Damit nicht alle Werber weinen, könnte man auch sagen: „Wahre Kommunikation ist der Zugang zu guter Werbung!“

Das gilt in meinen Augen nicht nur für die Kommunikation mit dem Endkonsumenten und User, sondern genauso für die interne Kommunikation bei hempfprigge* mit meinen Kollegen sowie für die Kommunikation mit unseren Kunden und unserer Kunden mit uns.

6. Wenn dich in 30 Jahren deine Enkelkinder nach deiner Zeit in der Werbung fragen, welche Anekdote erzählst du ihnen?

Es gibt zwei Geschichten, die mich bewegen.

1.
Andreas Hempf rief mich vor vielen Jahren mal an und sagte: „Stefan, Du bekommst noch 16.000 Euro von uns.“

Das Besondere daran ist, dass ich das nie im Leben hätte herausfinden können. Das wusste Andreas und das wusste ich. Trotzdem hat er es mir mitgeteilt. Das zum Thema Haltung, wahre Kommunikation und warum ich bei hempfprigge* bin.

2.

Ich habe mit der Gründung der Facebook-Gruppe „Unterstützung für Heinrich“ den Obdachlosen Heinrich den kompletten Winter von der Straße holen können. Ohne einen Cent zu investieren, haben  Bild, Focus, Huffington Post, Stern und SternTV berichtet und über 10 Mio. Reichweite geschaffen, so dass wir genügend Spendengelder sammeln konnten, um Heinrich im Winter von der Straße zu holen.

Dort habe ich mit meinen Fähigkeiten Kommunikation und Inhalte schaffen können, die Gutes bewirkt haben. Darauf bin ich als Mensch und als Kommunikationsmann stolz.

7. Was wolltest du  als Kind werden?

Erst Rennfahrer, dann Popstar.

8. Was wünscht du dir für die Zukunft?

Gesundheit für meine Familie, Freunde und mich und dass mich das weiterhin so erfüllt, was ich tue.

9. Wie würden dich deine Kollegen in drei Sätzen beschreiben?

Das würde mich auch interessieren. :-)

10. Was möchtest du in zehn Jahren sein?

Der Stefan, den meine Familie und Freunde mögen.

11. Wenn du eine Sache in der Agentur sofort ändern könntest, was wäre das?

DIE ZEITERFASSUNG!! Die macht mich fertig!

Stefan Frei